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In Paris mit nur einem Tag

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Möglich sollte man darüber nachdenken, auf einen Besuch wegen Zeit und Entfernung im Louvre aufzugeben. Gerade, wenn man erstmalig in Paris ist, bietet es sich an, die berühmtesten und möglich auch schönsten Ecken zu entdecken und die Stadt auf sich wirken zu lassen.

Der Eiffelturm ist obligatorisch und ein guter Punkt zum Beginn. Wenn die 24 Stunden Paris am Morgen anfangen, denn ist dort noch nicht so viel los und Sie können in Ruhe fotografieren, ohne dass Ihnen jemand vor dem Fotomotiv läuft. Wenn Sie an der Metro Station École Militaire aussteigt und die Avenue Fédérik le Play oder Avenue de la Bourdonnais Eiffelturm entlanggeht, ist es lohnend ein Blick in die Seitenstraßen, denn dort kann man essentiell billiger als in den Hauptstraßen frühstücken bevor oder nachdem man sich den Eiffelturm seht hat. Leider öffnen viele Bistros und Cafés erst während des Vormittags.

Essentiell sollte man nach Betreten vom Etablissement den Kellner erwarten, der einem sagt, wo man setzen darf. Dieser rückt dann auch den Tisch so passend, dass man setzen kann. Die souveräne Eigeninitiative beim Suchen nach einem Tisch ist weniger beliebt, wenn nicht sogar ein touristischer Irrtum.

Wenn man unten nochmal angekommen ist, kann man zugleich hier den Nachmittag verbringen, die Champs-Élysées hinauf einen Spaziergang zu machen. Auf dieser legendären Prachtstraße hat man nicht nur Chance in unterschiedlichsten Preisklassen zu shoppen, man geht links am Élysée-Palast vorbei und kann rechts zu einer Zerstreuung an der Seine abschweifen. „Paris pur“ sozusagen. Der Fussmarsch beendet dann vor dem Louvre. Falls gerade der erste Sonntag von Monat ist, ist der Zutritt frei und Sie sollten trotz müder Füße versuchen mindestens einen Blick auf die Mona Lisa zu werfen. Falls es nicht ist, ist es möglich besser den Louvre in gesamter Ruhe und mit viel mehr Zeit bei Ihrem folgenden Besuch zu entdecken.